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Seven That Spells "Future Retro Spasm" |
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Geschrieben von: Steffen
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(2010, Beta-Lactam)
Neuer Stoff aus Zagreb, Teil 3: Im siebten Jahr soll einen nun also die siebte Veröffentlichung der Band mit dem merkwürdigen Namen in den Bann ziehen. Optisch gelingt das mit einer nackten Cover-Schönheit. Was die Ohren angeht: Es setzt was. Nicht umsonst traten die Kroaten um Bandgründer Niko Potočnjak als Aufräumer auf Festivals in Erscheinung – nach ihnen ging nichts mehr. Wem das nicht zu wild wurde, der kann zum Heimkonsum beruhigt zu „Future Retro Spasm“ greifen, denn es bietet genau das. Sechs energiegeladene Instrumentals, die darauf getrimmt sind, mitreißen. Überholspur-Psych, wenn man so will. Quirliges Schlagzeug, harter wie eingängiger Bass sowie ein bemerkenswert unaufdringlicher Gitarrist legen mit ihren eindringlichen Melodien das Fundament. Für die Schnörkel zuständig bleibt das über Effekte gespielte Saxophon zwischen orientalisch anmutenden Linien und quietschigen Freejazz-Attacken. Das ist zwar originell, jedoch potenziell anstrengend, also lohnt sich das Probehören. Zumindest meinen todgeglaubten Tanznerv hat der kroatische Mahlstrudel aber reanimieren können, danke dafür! ...mehr Infos: www.7thatspells.com www.myspace.com/seventhatspells
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